Unsere Erde in der Spanschachtel

Ein paar Wochen haben wir Viertstüfler uns im Fach Technik und Design auf eine spannende Reise begeben. Unter dem Thema „Unsere wundervolle Erde“ entdeckten wir die Vielfalt, die uns täglich umgibt – von farbenprächtigen Pflanzen über faszinierende Tiere bis hin zu besonderen Lebensräumen, die es zu schützen gilt.

Mit viel Fantasie, handwerklichem Geschick und einem Blick für Details gestalteten wir eigene kleine Miniaturwelten, die wir anschließend in alten, ausgedienten Spanschachteln zum Leben erweckten. Aus einfachen Materialien wie Papier, Farbe, Naturfundstücken, Draht, Mosaiksteinen oder Modelliermasse entstanden beeindruckende Landschaften: blühende Zweige, geheimnisvolle Höhlen, Meeresabschnitte, Landschaften oder sogar kleine Tierparadiese. Die von uns so gestalteten Fantasiewelten würde man am liebsten sofort selbst besuchen.

Besonders schön war es, dass wir die ganz persönliche Vorstellung unserer Erde kreativ umsetzen konnten. Manche Werke erzählten kleine Geschichten, andere zeigten Lieblingspflanzen oder Lieblingstiere – und alle zusammen machten deutlich, wie wichtig unsere Natur für uns ist. Die fertigen Spanschachtel‑Welten wurden schließlich gegenseitig bewundert. Stolz präsentierten wir unsere Werke, erklärten unsere Ideen und lernten dabei viel über unterschiedliche Lebensräume und den achtsamen Umgang mit unserer Umwelt. Diese Projektarbeit zeigt einmal mehr, was Kreativität, Teamgeist und die Freude am Gestalten bewirken können. 

Ein großes Kompliment an uns junge Design- und Techniktalente kam von unserer Lehrerin. Sie war sehr stolz auf uns junge Künstlerinnen und Künstler, weil wir mit unseren Arbeiten zeigen, wie schön unsere Erde ist und wie wichtig es ist, gut auf sie aufzupassen.

FIRST LEGO League Explore "UNEARTHED"

Ein unvergessliches Archäologie-Projekt

Im Rahmen der FIRST LEGO League Explore „Unearthed“ beschäftigten wir Viertklässler uns in den Wochen vor der Ausstellung intensiv mit dem Thema Archäologie. Gemeinsam tauchten wir als die „Technik Tüftler“ in die Welt der Archäologinnen und Archäologen ein, informierten uns in Büchern und digitalen Nachschlagewerken und sammelten viel Wissen über Ausgrabungsstätten, Fundstücke und die Arbeit in der Archäologie.

In Teamarbeit entstanden eine Ausgrabungsstätte, ein passendes Fahrzeug für Archäologen sowie eine liebevoll gestaltete Landschaft, die unser Thema anschaulich machte. Zusätzlich ergänzten wir unsere Landschaft mit weiteren selbst gebauten LEGO-Elementen und ließen dabei unserer Kreativität freien Lauf.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Arbeit mit dem Blue-Bot. Dafür gestalteten wir einen eigenen Programmierteppich, auf dem der Roboter durch unsere archäologische Landschaft fahren sollte. Der Blue-Bot wurde so programmiert, dass er verschiedene Stationen ansteuerte und unser Projekt erkundete. 

Neben dem Bauen und Programmieren überlegten wir uns passende Texte zu unserem Projekt, machten selbstständig Fotos von unseren Bauwerken und gestalteten gemeinsam ein Plakat, auf dem wir unsere Arbeit präsentierten. 

Der Höhepunkt unseres Projekts war die Präsentation in der HTL Bregenz, an der wir gemeinsam mit zwei weiteren Volksschulen teilnahmen. In der Aula wurden wir sehr herzlich begrüßt. Besonders aufregend war es für uns, als wir mit unserem Teamnamen genannt wurden und gemeinsam aufstehen durften.

Vor den Präsentationen nutzten wir die Zeit, um unsere Projektvorstellung noch einmal zu üben. Gleichzeitig konnten wir die Projekte der anderen Schulen bestaunen, uns austauschen und viele neue Ideen sammeln. Dieser Blick auf die Arbeiten der anderen Klassen war für uns sehr spannend.

Sehr gefreut haben wir uns über den Besuch der Direktorin der HTL Bregenz Claudia Vögel, die an unseren Tisch kam und sich unsere Präsentation aufmerksam anhörte. Mit großem Stolz erklärten wir ihr unser Projekt und beantworteten ihre Fragen.

Anschließend stellten wir unser Projekt der Jury vor, die aus drei Mitgliedern bestand. Wir erklärten, wie wir gearbeitet hatten, wie die Teamarbeit funktionierte und welche Aufgaben wir übernommen hatten. Die Jurymitglieder stellten interessierte und genaue Fragen, die wir gemeinsam beantworteten.

Nach einer kurzen Beratungszeit kehrte die Jury zurück und überreichte jedem Team eine Urkunde mit einer besonderen Auszeichnung. Außerdem erhielt jeder von uns eine Medaille. Diese Anerkennung war für uns etwas ganz Besonderes.

Ein großer Bestandteil der Bewertung machte der Begutachtungsbogen aus, auf dem unser Projekt in verschiedenen Bereichen eingeschätzt wurde. Wir freuten uns sehr über die wertschätzenden Rückmeldungen der Jury: Für unser Teammodell erhielten wir die Auszeichnung „Großartige Programmierung“. Unsere Forschungsarbeit wurde als „spannende Forschungsreise mit dem Blue-Bot“ hervorgehoben. Auch unser gemeinsames Auftreten überzeugte die Jury: In den Bereichen Präsentation und Zusammenarbeit wurden wir für „super Präsentation und Teamwork (Coole Kappen!)“ gelobt. Besonders stolz sind wir auf unsere Projekterfindung – die „Erdschleuder“ – für die wir die Auszeichnung „Hilfreiche Erfindung für Archäologen“ erhielten. Diese Rückmeldungen zeigten uns, dass sich unsere intensive Arbeit und unser Teamgeist wirklich gelohnt haben.

Während des Vormittags hatten wir auch die Möglichkeit, die LEGO Challenge der älteren Schülerinnen und Schüler zu beobachten. Das Robot Game war sehr beeindruckend und spannend anzusehen, und wir staunten darüber, was die älteren Teams alles gebaut und programmiert hatten.

Dieser Wettbewerbstag an der HTL Bregenz wird uns allen noch lange in Erinnerung bleiben. Die Teilnahme an der FIRST LEGO League Explore „UNEARTHED“ war für uns eine besondere Erfahrung, bei der wir viel gelernt, gemeinsam gearbeitet und großen Spaß hatten. Wir freuen uns schon jetzt darauf, auch in Zukunft wieder mit LEGO zu bauen, zu forschen und Neues zu entdecken.

Ozobot auf Reisen - Unser kleiner Roboter in Aktion

In den letzten Wochen verwandelte sich unsere Klasse in eine Roboter‑Werkstatt! Gemeinsam mit dem Lernroboter Ozobot - einem kleinen runden Lernroboter, der mit Lichtsensoren seinen Weg findet - gingen wir Zweitstüfler auf eine spannende Mission, die da lautete: Ein Wegenetz zu bauen, auf dem der Ozobot ständig unterwegs sein kann – so lange sein Akku hält!

Wir lernten erst über Versuch und Irrtum, wie man den Ozobot mit Farbcodes steuern kann. Dazu zeichneten wir bunte Linien und spezielle Farbfolgen auf Papier. Der Ozobot „liest“ diese Farben und weiß dann, ob er schneller fahren, sich drehen oder sogar tanzen soll. Die Begeisterung war groß, als der Roboter zum ersten Mal die geometrischen Figuren und dann einen selbst erfundenen Parcours meisterte! Schon bald lagen im Klassenraum dicke Farbstifte und Papierbahnen bereit. Wie kleine Stadtplaner überlegten wir gemeinsam, welche Wege, Kreuzungen und Abzweigungen der Ozobot braucht, um niemals stehen zu bleiben. „Er soll sich wie in einer richtigen Stadt bewegen!“, und schon entstanden die ersten Mini‑Straßen.

Mit den Farbcodes – Rot, Blau, Grün und Schwarz – gaben wir dem Ozobot besondere Befehle: schneller fahren, drehen, wenden, abbiegen oder sogar kleine Tricks machen. Jeder Code fühlte sich zuerst einmal an wie ein Geheimzeichen, das nur der Ozobot verstehen konnte. Nun war unser Ehrgeiz geweckt: Schon bald wurde gemalt, getestet, gelacht und verbessert. Von „Oh nein, er ist im Kreis gefangen!“ bis „Jetzt fährt er schon einige Minuten ohne Pause!“ war es eine ganz schöne Herausforderung für uns. Stück für Stück wuchs ein Wegenetz, das aus Schleifen, Kreuzungen, langen Straßen und Sackgassen bestand. Der krönende Moment kam, als der Ozobot zum ersten Mal über das komplette Wegenetz rollte, abbog, umdrehte – und nicht mehr aufhörte! Wir verfolgten ihn gespannt, wie er von einer Strecke zur nächsten glitt, immer mit Hilfe der selbst gestalteten Farbcodes. Ein kleines “Perpetuum Mobile”, ganz aus unseren Ideen erschaffen. Nebenbei lernten wir spielerisch nicht nur mehr über Technik, sondern auch über Teamarbeit, das Ausprobieren und kreatives Problemlösen. Und das Beste? Der “niedliche” Ozobot hatte mindestens genauso viel Spaß wie wir!

Ein Projekt voller Neugier, Farben und Bewegung – und ein Roboter, der gar nicht mehr stehen bleiben wollte. Wir haben auch ein kleines Video davon gedreht! 

PROJEKTE MIT LEGO SPIKE

Die Schüler und Schülerinnen der 2. Schulstufe haben sich in den letzten Wochen intensiv mit LEGO® SPIKE™ beschäftigt und dabei zwei spannende und sehr unterschiedliche Projekte umgesetzt. Da wurde im Klassenraum gebaut, gelacht und ausprobiert. Mit viel Neugier, Fantasie und Teamgeist entstanden zwei liebevoll gestaltete Projekte und ein selbst gedrehtes, mit eigenen Stimmen vertontes Video, das zeigt, wie viel Freude Lernen machen kann und wie vielfältig der Einsatz von Robotik im Volksschulalter ist.

 

Im ersten Projekt wurde ein Fahrroboter zur Erkundung der Arktis erbaut, der dann Schritt für Schritt mit der SPIKE™-App programmiert wurde. 

Dabei lernten die Kids:

  • wie Motoren angesteuert werden
  • wie der Roboter vorwärts, rückwärts und Kurven fahren kann
  • wie man Bewegungsabläufe wiederholt oder stoppt

Besondere Begeisterung rief die Tatsache hervor, dass jede kleine Änderung im Programm den Roboter sofort beeinflusste. Spielerisch entwickelten die Kids ein Verständnis dafür, wie Computer «denken» und wie wichtig klare Anweisungen sind. Am Ende wurde sogar eine kleine arktische Welt erbaut, die der Roboter erfolgreich bewältigen sollte. Was für uns Erwachsene nach Technik klingt, fühlt sich für die Kinder wie ein Abenteuer an: Was passiert, wenn ich diesen Befehl ausprobiere? Warum dreht er sich jetzt plötzlich? Und wie schaffe ich es, dass er genau durch diesen Parcours fährt? Mit jeder erfolgreichen Bewegung des Roboters wuchs der Stolz. Ein “Programmierfehler” wurde nicht als Rückschlag gesehen, sondern als spannendes Rätsel: „Ich probiere es einfach nochmal anders!“ — eine Einstellung, die man sich als Lehrperson nur wünschen kann.

Für das zweite Projekt entschieden sich die Kinder für ein Modell, das eine einfache Bewegung ausführt – etwa einen wippenden Arm. Es sollte eine Bowlingbahn gesteuert werden, damit die kleine Anna aus ihrem Rollstuhl aus mit ihren Freunden kegeln kann - eine kleine und doch so wertvolle Szene aus dem Alltag. Während die Kids die Mechanik bauten, überlegten sie, welche Geschichte sie erzählen könnten. Im Anschluss nahmen sie mit großem Eifer einen Dialog und einen kurzen Erklärtext auf und filmten gleichzeitig ihre Arbeit. So werden die LEGO®-Modelle zum Leben erweckt und das Zusammenspiel aus Technik und Kreativität sorgt für viele Aha-Momente und jede Menge Spaß. 

Am Ende stand nicht nur das fertige Video, sondern ein spürbarer Stolz in den Augen der Kinder. Lernen wurde zu einer Erfahrung, die sie selbst gestaltet haben – und die sie sicher noch lange im Herzen behalten werden.

Und jetzt wünschen wir DIR viel Spaß beim Ansehen unserer beiden Videos!

Die kleine Hummel Bommel digital

Im Jänner 2026 erstellten wir Zweitstüfler ein neues Scratch Junior-Projekt. Hauptfigur sollte die kleine Hummel Bommel sein, die sich draußen in der Natur in jede Menge Abenteuer und Naturbegegnungen stürzen sollte. Selbstverständlich haben wir die Figur der kleinen Hummel selbst entworfen und auch die Bühnen sind teilweise selbst gemalt. Es war ganz schön kompliziert, die Tiere beim Programmieren gut aufeinander abzustimmen, damit sie sich aneinander vorbeibewegen konnten. Wir mussten oft probieren, die Programmblöcke immer wieder verändern und da war Köpfchen und Ausdauer gefragt. Und was uns da gelungen ist - sieh einfach selbst! Viel Spaß dabei!

Rentier Rudolphs Weihnachtskarte

In unserer fröhlichen ersten Klasse war große Weihnachtsbastelzeit. Wir saßen an unseren Tischen, und vor uns lagen Dinge, die wir sonst nur aus dem Sachunterricht kannten:

  • ein Kupferbändchen, das ein bisschen wie glänzendes Gold aussah

  • eine rote LED-Leuchte, klein wie ein halbrunder Edelstein

  • und eine Knopfzelle, die Strom speichern konnte

„Heute bauen wir einen richtigen Stromkreis, damit Rudolphs Nase leuchten kann!“, sagte unsere Lehrerin und zeigte uns im selben Augenblick eine Weihnachtskarte, von der wir sogleich begeistert waren. Jedes Kind bekam eine solche Karte mit Rudolph dem Rentier darauf. Rudolph lächelte freundlich – aber seine Nase war noch farblos. Doch unsere Lehrerin versprach uns, dass wir die Nase gleich zum Leuchten bringen würden. Mit bunten Stiften malten wir den niedlichen “Rudi” an: warme braune Töne, rote Mütze, Schneeflocken und Sterne drumherum. Der Werkraum verwandelte sich in ein kleines weihnachtliches Atelier.

Dann wurde es spannend - als unsere Lehrerin uns den Aufbau des Stromkreises erklärte:

  1. Das Kupferbändchen ist wie ein Weg, auf dem der Strom wandern kann.

  2. Die Knopfzelle ist die Energiequelle, also der Motor des Stroms.

  3. Die LED braucht den Strom – und wenn alles stimmt, beginnt sie zu leuchten.

Nun waren wir dran und klebten vorsichtig zwei Kupferbänder auf die Karte. Dabei achteten wir darauf, dass sie sich nicht kreuzten. Dann setzten wir die LED als Nase ein, indem wir den Plus- und den Minuspol durch die Karte steckten. Die beiden “Beinchen” klappten wir auseinander und klebten den Pluspol mit einem Klebstreifen am das Ende des Kupferbandes fest. Dabei mussten wir wirklich sehr genau aufpassen, damit die beiden “Beinchen” der Leuchte nicht falsch herum lagen. Denn nur wenn der Plus- und der Minuspol richtig verbunden sind- kann Strom fließen.

Wir probierten, drehten, klebten – und als wir die Knopfzelle schließlich zwischen das “Beinchen” der Leuchte und dem Kupferband schoben und mit Klebstreifen befestigten, schlossen wir die Karte und man konnte uns rufen hören: „Es funktioniert!“ „Schau! Meine leuchtet!“ „Rudolph hat eine rote Nase!“ Die LEDs glühten hellrot, manche blinkten sogar ein bisschen, wenn man die Knopfzelle leicht bewegte. Stolz hielten wir unsere Karten hoch – überall strahlten kleine Rudolph-Nasen wie winzige rote Weihnachtssterne. Das war ein richtig magischer Moment.

Unser Stromprojekt in Reimform zum Nachlesen

Die Geschichte vom kleinen Tetra Pak, der ein Weihnachtshaus wurde

Hallo! Ich bin ein Tetra Pak und möchte dir gerne eine Geschichte erzählen. Früher war ich eine Packung Milch – frisch, weiß, lecker und gesund. Doch eines Tages war ich leer. Ganz leer! Ich dachte schon: „Oh je… jetzt lande ich bestimmt im Müll.“ Aber dann geschah etwas Wunderbares.

Plötzlich nahmen mich warme Hände hoch und eine fröhliche Stimme sagte: „Den können wir noch gebrauchen!“ Ich wurde sauber gemacht, ausgespült und getrocknet. Das kitzelte ganz schön, sag ich euch!

Und dann…dann bekam ich Farbe - ich wurde angemalt. Rote, grüne oder lila Wände, goldene Fensterrahmen, Punkte und sogar niedliche Sterne trug ich bald auf meiner Außenseite. Ich fühlte mich wie ein richtiges Haus – ein Weihnachtshaus!

Doch das Beste kam noch: In mich hinein wurde ein kleines Licht gestellt, das warm und hell leuchtete. Von innen heraus glänzte und funkelte ich nun im Dunkeln. Ich war so stolz, dass ich am liebsten sofort „Jingle Bells“ gesungen hätte!

Während ich so dastand und mich funkelnd im Fenster spiegelte, bemerkte ich: Ich bin nicht allein! Zu mir gesellten sich noch mehr Milch- und Saftpackungen und sogar ein alter Tomatensaucen-Tetra Pak. Alle funkelten und strahlten genauso schön wie ich. „Willkommen im Club!“ sagte ich und wackelte mit meinem bemalten Dach. „Lasst uns alle zusammen eine Weihnachtsstadt bauen!“ Und so kamen immer mehr dazu: Jeder Tetra Pak bekam Farbe, Fenster, kleine Türen und ein warmes Licht. Gemeinsam wurden wir auf ein großes Sternenhimmeltuch gestellt. Rundherum glitzerten die goldenen Sterne darauf. Wir waren zu einer Weihnachtsstadt geworden - wohlig warm und strahlend. Abends, wenn es draußen dunkel wurde, machte jemand das Licht in uns an. Und ich hörte die Kinder sagen: „Wer hätte gedacht, dass ein alter Tetra Pak einmal so viel Weihnachtsfreude schenken kann?“

Und die Moral der Geschichte: Manchmal ist etwas nicht Müll – sondern wartet nur darauf, etwas Neues zu werden.

 

BUNTE WIESEN FÜR MENSCH UND TIER

Schmetterlingswiesen sind auf den ersten Blick bunte Wiesen mit vielen Blumen. Schaut man aber genauer hin, dann sind sie ein Zuhause für Schmetterlinge, Hummeln, Bienen und andere Insekten. Diese Tiere brauchen die Blumen, um Nahrung zu finden. Die Wiesen helfen die Vielfalt und den Bestand unserer Insekten zu erhalten, denn ohne Insekten gäbe es auch weniger Vögel und andere Tiere und auch keine Bestäubung von Obstbäumen. Wenn wir Insektenwiesen säen, helfen wir der Natur und unsere Welt bleibt bunt und lebendig. An unserem Schnuppertag im Juni 2025 haben wir darum unterschiedlichste Samen gesät und unsere Lehrerin hat die zarten Keimlinge und Pflänzchen über den Sommer in ihrem Garten für uns weiter versorgt und das Wachstum täglich dokumentiert. Dabei ist eine wundervolle kleine Wiese entstanden, wie ihr auf dem Video sehen könnt. Wir selbst haben zu Hause noch weitere kleine Wiesen angelegt und haben so Lebensräume für allerlei Kleintiere geschaffen. Nicht nur in privaten Gärten sondern auch immer mehr Gemeinden folgen dem Trend, bunte Wiesen an Straßenrändern, Verkehrsinseln und Parkplätzen anzulegen. Diese bunten Wiesen bieten Nahrung und Schutz für die unterschiedlichsten Insekten, die in der intensiv genutzten Landschaft oft keinen Platz mehr finden. Besonders artenreiche Wildblumenwiesen sind heute selten geworden und brauchen Flächen zum Überleben. Statt eintönigem Rasen oder exotischen Zierpflanzen entstehen durch heimische Wildblumen ökologisch wertvolle Lebensräume, die vielen Pflanzen- und Tierarten zugutekommen. Die bunten Blüten verschönern unsere Gemeinde und steigern die Lebensqualität für uns Menschen. Sie machen jeden Ort an dem sie wachsen freundlicher und lebendiger. Außerdem verschaffen uns die begrünten Flächen Kühlung an allzu heißen Tagen, binden das CO2 und verbessern somit das Klima. So gewinnen alle - Pflanzen - Tiere - Menschen und unsere Erde!

Saisonabschluss der FIRST LEGO League Explore an der HTL-Bregenz

Nachdem wir über einige Wochen die Ozeane erforscht, Ideen ausgetauscht, nach Lösungen gesucht und einige Varianten getestet hatten, wurden wir nach der Dokumentation unserer finalen “SUBMERGED” Modelle zum Saisonabschluss in die HTL-Bregenz eingeladen. Dort verbrachten wir zusammen mit Schüler:innen der HTL einen Nachmittag in der Werkstätte. Geplant war, dass wir einen "Jedi Ritter" mit Leuchtschwert bauen sollen. Wir brauchten zuerst eine Platine, um die verschiedenen Bauteile einzulöten. Dann formten wir die Figur aus Kupferlackdraht, den wir anschließend abisolieren mussten. An einer Stelle schnitten wir den Draht dann wieder auf, um die LED anzulöten und dabei achteten wir mit Hilfe der sehr netten HTL-Schüler:innen darauf, dass wir beim Einlöten der Enden nicht die falschen Pole erwischten. Nach dem Einlegen der Batterie gab es einen ersten Funktionstest und bei Berührung des HTL-Zeichens begann die LED rot zu leuchten und wir stellten mit dem Trimmer die Helligkeit ein. Um das Werkstück abzuschließen, klebten wir vier kleine Gummifüße an und befestigten mit dem Heißluftgebläse einen Schrumpfschlauch über der LED. Schließlich entstanden mit Hilfe der HTL-Schüler:innen nicht nur verschiedene “Jedi Ritter” mit Rüstungen und Helm, sondern auch leuchtende Herzen und sogar ein Einhorn. Wir wurden von den Schüler:innen so nett empfangen und betreut, dass wir uns sehr wohl gefühlt haben und das wird ein Nachmittag sein, an den wir uns noch sehr lange und sehr gerne erinnern werden. Ein Dankeschön gilt auch den beiden Lehrern Daniel Schweizer und Harald Nußbaumer, die nach der Fertigstellung des Werkstückes mit uns noch einen Rundgang durch die Werkstätten gemacht haben. Dabei durften wir einen Roboterarm steuern, der “Tic Tac Toe” spielen konnte, haben die Entstehung eines Förderbandes erklärt bekommen, beobachteten einen Roboter, der selbst zeichnen konnte und bekamen in groben Zügen gezeigt, wie eine Steckdose und der Stromkasten zu Hause funktioniert. Außerdem hörten wir noch “coole Musik” aus einem selbst gebauten Lautsprecher. Vielen Dank an alle, die sich für uns Zeit genommen haben! 

Pünktlich um 16:00 Uhr waren wir im ersten Stock des Hauptgebäudes mit den Juroren Klaus-Peter Schröcker und Florian Themessl verabredet. Es war nun an der Zeit unsere Modelle vorzustellen. Inzwischen waren auch unsere Eltern eingetroffen, die ebenfalls zur Präsentation eingeladen waren. Nach ein paar sehr netten Begrüßungsworten von Direktorin Claudia Vögel erzählten wir der Jury und all den anderen Zuschauern von unseren Modellen und welche Gedanken uns beim Bauen der Inseln, Unterwasserwelten, U-Booten etc. begleitet haben. Im Anschluss berieten sich Klaus-Peter und Florian für ein Weilchen, um uns schließlich als Team eine Urkunde und jedem einzelnen eine Medaille zu überreichen. Die netten und wertschätzenden Worte bei der Preisverleihung waren der krönende Abschluss des Nachmittags an der HTL. Ein besonderer Dank gilt Gerhard Mayr, der während der FIRST LEGO League für jede Rückfrage zur Verfügung stand und der diesen feinen Nachmittag an der HTL für uns organisiert hat. 

FIRST LEGO LEAGUE EXPLORE

First Lego League ist ein Programm, das für Kinder und Jugendliche gedacht ist, um in Teams coole Projekte zu machen, die mit Technik und Wissenschaft zu tun haben. Im Schuljahr 2024/2025 hieß das Thema der First Lego League “SUBMERGED”. Es ging also in die tiefen der Ozeane und alles drehte sich um die Unterwasserwelt. Darum “tauchten” wir regelmäßig ab und durften erfahren, wie viel Spaß es macht, mit Technik zu arbeiten, neue Ideen zu entwickeln und Projekte umzusetzen. 

Wir Erst- und Zweitstüfler schlossen uns in kleinen Gruppen zusammen, um gemeinsam am Unterwasserprojekt zu arbeiten. Unsere Lehrerin stellte uns ihre Direktion zur Verfügung, damit wir jeden Tag und immer wieder in wechselnden Teams an der Umsetzung unserer Ideen arbeiten konnten. Beim Aufbau setzten wir uns mit den verschiedenen Aspekten des Ozeans, wie den Tieren, Pflanzen und den Herausforderungen die Meere betreffend, auseinander. 

Mit LEGO-Steinen konnten wir ein motorisiertes U-Boot-Modell bauen. Um das Modell zum Laufen zu bringen, nutzten wir die Programmiermöglichkeiten über LEGO-Spike. Während des Aufbaus der Unterwasserwelt sammelten wir Informationen über die Ozeane. Wir staunten über die Vielfalt und die Schönheit dieser noch so unerforschten Welt und waren entsetzt über die Verschmutzungen in den Meeren und die damit einhergehenden Gefahren für die Pflanzen und die Meeresbewohner. Um die Ozeane zu schützen, müssen wir sie gut kennenlernen und erforschen, damit uns Menschen bewusst wird, was wir da eigentlich anrichten. Die Teilnahme an der FIRST LEGO League ließ uns viel über Technik, Teamarbeit und die Unterwasserwelten lernen!

HIER UNSER PROJEKTVIDEO

UNTERWASSERABENTEUER MIT LEGO SPIKE

Um die Meerestiere unter Wasser genau und ganz in Ruhe beobachten zu können, da braucht es schon eine gute Tauchausrüstung oder ein U-Boot. Ein solches haben wir mit Lego Spike nach einem Bauplan zusammengebaut. Dann haben wir mit einem Programm dafür gesorgt, dass sich das U-Boot bewegt. Als das gleich auf Anhieb so gut geklappt hat, haben wir das Programm kreativ verändert, sodass das U-Boot etwa ständig in Bewegung ist - in Dauerschleife sozusagen. Wir steuerten auch die Geschwindigkeit des U-Boots und bauten die Konstruktion nochmals um, damit es sich nicht nur vertikal sondern auch horizontal im Wasser bewegen kann. Über Versuch und Irrtum kamen wir zu tollen Ergebnissen.

Hilfe für den Osterhasen!

Kurz vor Ostern - als der Osterhase bekanntlich ganz besonders viel zu tun hat - wollten wir ihm unbedingt helfen. Wir schnappten uns kurzerhand unsere BeeBots um zu helfen. Der Osterhase lebt heutzutage ja auch in einer digitalen Welt und da könnte ihm ein Roboter seine Arbeit wesentlich erleichtern. Während einige von uns die Eier auf dem Bauernhof mit den BeeBot-Schaufeln einsammelten, versteckten die anderen die bunt gefärbten Eier in und auf extra dafür vorgesehenen Plätzen. Wir beluden den Anhänger des Osterhasen und der konnte mit unserer und BeeBots Hilfe alle Verstecke in Windeseile mit den farbigen Überraschungen versehen. “Sollten wir einmal den echten Osterhasen treffen, müssen wir ihm unbedingt von dieser möglichen Digitalisierung berichten!”