WORKSHOP: DAS ESS´ICH NOCH!
Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung
Am Donnerstag, den 13.11.2025, besuchten uns Verena und Sylvia von Young Caritas, um mit allen Kindern der Schule in zwei spannenden Unterrichtseinheiten der Frage nachzugehen: „Wie können wir unseren Speiseplan klimafreundlicher gestalten?“
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, in der jedes Kind sein Lieblingsessen nennen durfte, stellten die Schülerinnen und Schüler im Quiz „1, 2 oder 3?“ ihr Wissen unter Beweis. Viele Fragen rund um das Thema Essen konnten sie problemlos beantworten - aber auch ein paar knifflige Aufgaben waren dabei.
Wusstest du zum Beispiel …
… welches Lebensmittel in Österreich mehr angebaut wird als wir verbrauchen können? Bananen, Zwiebeln oder Tomaten?
… oder wo am meisten Vitamin C drinsteckt? In Schokolade, Orangensaft oder roter Paprika?
In einer anschließenden Gruppenarbeit gingen die Kinder verschiedenen Lebensmitteln und ihrem Herstellungsweg auf die Spur. Sie stellten fest, dass es - je nach Produkt - viel Arbeit, Zeit, Platz, Wasser und Geld braucht, bis ein Lebensmittel auf unserem Teller landet.
Lebensmittelverschwendung – was bedeutet das eigentlich? – Diese Frage beschäftigte uns im Anschluss. Noch immer landet rund ein Viertel unserer Lebensmittel im Müll. In Gruppen sammelten die Kinder viele Ideen, wie wir dieser Entwicklung entgegenwirken können:
Nur kaufen, was man wirklich braucht - eine Einkaufsliste hilft!
Vorräte regelmäßig kontrollieren und rechtzeitig verbrauchen!
Lebensmittel vakuumieren, damit sie länger haltbar bleiben!
Obst und Gemüse reif ernten!
„Abgelaufene“ Lebensmittel prüfen und probieren – vieles ist länger haltbar, als man denkt!
Übriggebliebene Speisen aufwärmen oder einfrieren!
Überschüsse verschenken! (z.B. Brockenhaus - Kühlschrank)
Lebensmittel richtig lagern, damit sie länger frisch und haltbar sind!
Viele dieser Ideen und Inhalte knüpfen direkt an die Global Goals an, die uns im Laufe dieses Schuljahrs noch häufiger begegnen werden. Wir bedanken uns herzlich bei Sylvia und Verena für den informativen und spannenden Workshop! Vielleicht wurde die ein oder andere großartige Idee der Kinder bereits zuhause umgesetzt!
FREI DAY Konferenz zu den 17 GLOBAL GOALS
Unsere Schule beschäftigt sich mit Beginn des Schuljahres 2025/2026 intensiv mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Global Goals) der Vereinten Nationen. Unser Ziel ist, die Schülerinnen und Schüler für globale Herausforderungen wie Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und nachhaltiges Wirtschaften zu sensibilisieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, selbst aktiv zu werden.
Zu Beginn des mehrjährigen Prozesses wurden die 17 Global Goals im Herbst 2025 in allen Klassen altersgerecht vorgestellt. Die Kinder lernten, warum diese Ziele wichtig sind und wie sie unser tägliches Leben beeinflussen. Durch kreative Methoden wie Plakate, Spiele und kleine Experimente konnten die Themen greifbar gemacht werden.
Im Rahmen des Projekts soll stufenweise ein FREI DAY etabliert werden – ein fester Tag, an dem die Schülerinnen und Schüler selbstbestimmt an Projekten arbeiten dürfen, die einen Beitrag zu den Global Goals leisten. Der FREI DAY soll Raum für Eigeninitiative, Kreativität und Verantwortung bieten. Die Kinder entscheiden selbst, welche Themen sie vertiefen möchten, und entwickeln eigene Lösungsansätze.
Um die Ergebnisse sichtbar zu machen, organisieren wir eine FREI DAY Konferenz. Hier präsentieren die Kinder ihre Ideen und Projekte des jeweiligen FFREI DAYS vor ihren Mitschüler: innen und Lehrpersonen. Die Konferenz ist aber vor allem ein Ort des Austauschs. Die Kinder diskutierten miteinander, geben sich Tipps, sagen ihre Meinung und entwickelten neue Ideen für die Zukunft.
Die Beschäftigung mit den Global Goals und die Einführung des FREI DAY zeigen, wie wichtig es ist, Kindern Verantwortung zu übertragen und ihnen Raum für eigene Projekte zu geben. Unsere Schule ist stolz darauf, einen Beitrag zu einer nachhaltigen und gerechten Welt zu leisten – und die Begeisterung der Kinder zeigt, dass Lernen so nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Handeln ermöglicht.



























































