Besuch der pädagogischen Beraterin

Am 9. Oktober bekamen wir Besuch in der ersten Klasse. Unsere pädagogische Beraterin Anabel stellte sich vor allem bei den Erststüflern unserer Klasse vor. Zunächst erzählte sie von ihrer langen Reise aus Südamerika über Spanien bis hierher nach Vorarlberg. Dann erzählte sie von ihrer Arbeit und erklärte, wie sie Kinder, Eltern und Lehrkräfte an unserer Schule unterstützt. 

Besonders spannend wurde es, als sie uns ihr Lieblingsbuch zeigte und vorstellte. Mit viel Begeisterung erklärte sie uns, warum ihr dieses Buch so gut gefällt. Wir lauschten neugierig und ließen uns von ihrer Freude an diesem Buch anstecken. Dabei entstanden viele nette Gespräche und alle machten interessiert und voller Begeisterung mit. Wir möchten uns herzlich für den freundlichen Besuch bedanken und freuen uns schon auf ein Wiedersehen. 

Niedlicher Nachwuchs

Leander brachte am 6. Oktober seine wenige Wochen alten griechischen Landschildkröten mit in den Unterricht. So spannend - denn nicht jeden Tag hat man die Gelegenheit, echten Baby-Schildkröten so nah zu sein! Vorsichtig und leise versammelten wir uns um die kleinen Tiere und bestaunten ihre winzigen Panzer, Köpfchen, Füßchen und Schwänzchen. Wenige Zentimeter groß erkundeten sie mit ihren neugierigen Knopfaugen langsam ihre Umgebung und sorgten damit für viele staunende Gesichter.

Gemeinsam beobachteten wir, wie sich die kleinen Schildkröten fortbewegten. Obwohl sie noch sehr jung waren, wirkten sie bereits erstaunlich selbstständig. Besonders faszinierend fanden wir, wie die Tiere ihren Kopf aus dem Panzer streckten und ihn bei ungewohnten Bewegungen schnell wieder einzogen. Neben dem Beobachten erfuhren wir auch viele spannende Dinge über die griechische Landschildkröte. Diese Schildkrötenart lebte ursprünglich in sonnigen Ländern rund um das Mittelmeer, zum Beispiel in Griechenland oder in Italien. Sie ernährt sich hauptsächlich von Wildkräutern, Blättern und Blüten. Griechische Landschildkröten können sehr alt werden – manche erreichen ein Alter von über 80 Jahren. Ihr Panzer wächst mit ihnen mit und schützt sie vor vielen Gefahren. Die Schildkröten sind wechselwarme Tiere. Das bedeutet, dass sie die Wärme der Sonne brauchen, um aktiv zu werden. Deshalb suchen sie gerne sonnige Plätze auf und verbringen viel Zeit damit, sich aufzuwärmen.

Besonders beeindruckt waren die Kinder von der Verantwortung, die die Haltung solcher Tiere mit sich bringt. Die kleinen Schildkröten benötigen ein artgerechtes Zuhause, passende Nahrung und eine sorgfältige Pflege, damit sie gesund aufwachsen können. Interessant war es auch, dass Leander uns den Winterschlafplatz verraten hat - nämlich im Kühlschrank zu Hause.

Der Besuch war für uns alle ein spannendes Erlebnis. Wir durften nicht nur seltene Tiere aus nächster Nähe kennenlernen, sondern auch viel über deren Lebensweise erfahren. Wir bedanken uns herzlich bei Leander und seiner Familie, die diesen besonderen Besuch ermöglicht haben. Die kleinen Schildkröten werden uns noch lange in Erinnerung bleiben!

Gemeinsam stark unter dem Schutzschirm

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderschutz ist ein wichtiger Baustein für ein respektvolles und sicheres Miteinander in der Schule. Die Kinder unserer Volksschule haben sich diesem Thema mit viel Engagement, Kreativität und Einfühlungsvermögen gewidmet. Wie können wir einander helfen? Was können wir tun, wenn jemand traurig, ausgeschlossen oder geärgert wird? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Kinder in einer gemeinsamen Unterrichtseinheit zum Thema Kinderschutz.

Ausgehend von Situationen, die Kinder in ihrem Schulalltag und ihrem persönlichen Umfeld erleben können, sammelten die Schülerinnen und Schüler eigene Ideen, wie sie sich gegenseitig schützen und unterstützen können. In Gesprächen, Gruppenarbeiten und Rollenspielen entstanden viele wertvolle Gedanken: zuhören, Hilfe holen, trösten, gemeinsam Lösungen finden, niemanden auslachen und füreinander einstehen. Besonders beeindruckend war, wie aufmerksam die Kinder die unterschiedlichen Situationen betrachteten und wie viele hilfreiche Lösungsvorschläge sie entwickelten. Dabei wurde deutlich: Jeder kann dazu beitragen, dass sich andere sicher und wohl fühlen.

Als gemeinsames Symbol wählten wir einen regenbogenfarbenen Schutzschirm. Unter diesem bunten Schirm fanden alle gesammelten Ideen Platz. Der bunte Schirm steht dabei für Werte, die unsere Schulgemeinschaft stärken, wie Mut, Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Respekt, Zusammenhalt, Vertrauen und Schutz. Der Schutzschirm erinnert uns daran, dass niemand mit Sorgen oder Problemen alleine bleiben muss. Gemeinsam können wir aufeinander achten, einander unterstützen und Hilfe holen, wenn sie gebraucht wird.

Wir sind stolz auf die vielen klugen Gedanken unserer Schulkinder und freuen uns darüber, wie verantwortungsvoll sie sich mit dem Thema Kinderschutz auseinandergesetzt haben. Denn eine starke Gemeinschaft entsteht dort, wo Menschen füreinander da sind und aufeinander achten.

Unter unserem bunten Schutzschirm gilt: 
Gemeinsam sind wir stark und jeder verdient Schutz, Respekt und Unterstützung.

Schon wenige Tage nach der Arbeit mit unserem regenbogenfarbenen Schutzschirm gingen wir einen wichtigen Schritt weiter. Aus den vielen Ideen, Gedanken und Lösungsvorschlägen entstand ein gemeinsamer Kinderschutzvertrag. Mit großer Sorgfalt überlegten wir, welche Regeln und Versprechen für ein gutes Miteinander besonders wichtig sind. Daraus formulierten wir einen Vertrag, der zeigt, wie wir an unserer Schule füreinander da sein wollen. Dazu gehören unter anderem:

Besonders für uns alle war die Unterzeichnung des Vertrages. Wir setzten unsere Unterschrift unter das gemeinsame Werk und zeigen damit: Ich bin Teil dieser Schulgemeinschaft, die aufeinander achtet und sich gegenseitig schützt. Unser regenbogenfarbener Schutzschirm und der unterschriebene Kinderschutzvertrag erinnern uns nun jeden Tag daran, dass Kinderrechte, Respekt und Hilfsbereitschaft nicht nur Worte sind, sondern im Schulalltag gelebt werden sollen. Gemeinsam machen wir unsere Schule zu einem Ort, an dem sich alle sicher, wertgeschätzt und geborgen fühlen können.

Die Erde ist ein Geschenk

Uns Menschen wurde die Erde anvertraut, sie wurde uns zum Geschenk gemacht. Es wurde uns aufgetragen sie zu hüten und zu bewahren, damit wir sie von Generation zu Generation weiterschenken, wie sie uns einst geschenkt wurde. Es liegt in unserer Verantwortung, wie wir diese eine Erde “weiterschenken”!

Unsere Volksschulkinder haben sich überlegt, was sie und wir alle tun können, um die Welt ein kleines bisschen besser zu hinterlassen. Anhand von Symbolen zeigten sie bei der Erntedankfeier, wie einfach das doch gehen könnte. Eine kleine Mülltonne steht dafür, dass man den Müll richtig trennt und die Natur sauber hält. Mit dem kostbaren Brot soll sorgsam umgegangen und mit anderen geteilt werden. Die Gießkanne steht für den sparsamen Umgang mit Wasser, welches wir für die Blumen und Bäume brauchen, damit alles wachsen kann. Zum Einkaufen kann man eine Stofftasche nutzen und wenn ich das Licht nicht mehr brauche, dann schalte ich es aus. Der Fahrradhelm ist Symbol dafür, dass man kurze Wege zu Fuß oder eben mit dem Rad zurücklegen kann. Ein kleines Stofftier steht für alle Tiere dieser Welt, die es zu beschützen gilt. Das Spielzeug soll zeigen, dass man die eigenen Sachen gut behandeln soll, damit sie länger halten und mit der Kerze sagen wir “DANKE!” für unsere wundervolle Erde.

BOMMEL in der Kirche

Ein neues Schuljahr hat begonnen. Für manche ist es schon ein vertrauter Weg. Für andere hat in diesen Tagen ein neues Abenteuer begonnen - für unsere Erststüfler. Seid herzlich Willkommen in unserer Mitte! Jedes Kind ist anders. Manche können schon lesen. Andere können schnell rennen. Manche können tiefe Löcher graben und wieder andere auf hohe Bäume klettern. Einige können sich neue Dinge besonders schnell und gut merken. Jedes Kind und auch jeder Erwachsene ist anders. Wir sind aber alle Gottes Kinder. Er hat uns lieb und findet uns klasse - so wie wir sind. Die kleine Hummel Bommel denkt auch manchmal, dass sie etwas nicht kann. Sie vergleicht sich mit anderen. Doch dann entdeckt sie: ICH BIN GENAU RICHTIG, SO WIE ICH BIN! Unsere Schule soll ein Ort sein, an dem jedes Kind spürt, dass es einmalig und richtig ist, so wie es ist. Gemeinsam gehören wir zu einer starken Schulgemeinschaft.

Ein Brieflein von Bommel an die erste Klasse

Liebe Hummelbande,

hier ist eure kleine, rundum-bommelige Hummel Bommel! Ich wollte euch noch schnell ein paar Brummelgrüße schicken und mich von ganzem Hummelherzchen bei euch bedanken.

Es hat mir nämlich einen riesengroßen Summelspaß gemacht, mit euch am ersten Schultag meine Zeit zu verbringen! Gemeinsam haben wir gemalt, gequatscht, getanzt und gelacht. Eure Blumenbilder sind so bunt und fröhlich geworden, dass meine kleinen Hummelflügel vor Begeisterung fast einen Freudenflügelpurzelbaum gemacht haben!

Besonders schön fand ich es, wie aufmerksam ihr der Geschichte von Frau Honig zugehört habt. Ihr wart richtige Lauschhummeln und mit euren klugen Gedanken und Fragen wurde es mir ganz warm um mein kleines Hummelherz. Es ist ein Gefühl von Honigglück, Summelfreude und einer großen Portion Bommelwohlsein, wenn ihr bei mir in der Schule seid. Danke, dass ihr so freundlich, neugierig und fröhlich wart. Ihr seid eine ganz besondere Klasse voller wunderbarer Superhummeln!

Ich wünsche euch für das Schuljahr viele spannende Abenteuer, tolle Geschichten, jede Menge Freundschaft und natürlich immer genügend Zeit zum Lachen und Träumen - und ich bin natürlich auch dabei.

Bleibt mutig und versucht einfach euer Bestes zu geben, dann wird alles bommelig werden!

Mit einem fröhlichen brumm-brumm, summ-summ und ganz viel Hummelhonig im Herzen

Eure Hummel Bommel